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Das Kippfenster

 

Dass Kippfenster für KATZEN als äußerst ungesund gelten sollte weithin bekannt sein…

 

Da Stubentiger von Hause aus neugierig sind kommt es  leider nicht gerade selten zu solchen Syndromen – leider gehäuft in der kalten Jahreszeit

(weil lieber ‚auf Kipp‘ als ‚Stoßlüftung‘).

 

Dabei versuchen die Katzen sich durch den einladenden Spalt der gekippten Fenster zu zwängen und bleiben regelmäßig stecken. Durch dieses Feststecken im Fenster verfallen die Tiere in Panik und rutschen (ähnlich wie im Treibsand) durch Strampeln u.ä. Bewegungen immer tiefer in den Spalt, wodurch es zu massiven Quetschungen der Hintergliedmaßen kommt.

Die Hauptbeeinträchtigung liegt dabei allerdings in der Tiefe des Hinterkörpers: die Hauptarterie (Aorta) wird durch die Quetschung mit anschließender Schwellung so stark in ihrer Funktion beeinträchtigt, dass die Hintergliedmaßen nicht mehr mit frischem Blut versorgt werden. Diese Mangeldurchblutung ist unglaublich schmerzhaft und führt zu Fauchen, Maunzen und Schreien bis hin zum unbändigen Brüllen! Meist bildet sich infolge des anhaltenden Blutstaus ein Blutgerinnsel (Thrombus), welches i.d.R. nach der Rettung aus dem Spalt trotzdem verbleibt und so eine normale Durchblutung verhindert. In jedem Falle kommt es jedoch zu einer erheblichen Nervenschädigung. Gelegentlich kommt es auch zu Knochenbrüchen im Bereich der Lendenwirbel.

Die Haupttodesursache liegt neben dem Kreislaufkollaps durch völlige Entkräftung im dekompensierten Schockgeschehen. Dabei werden nach Beendigung des Schocks sämtliche angesammelten Verbrauchs- bzw. Abbauprodukte geballt ins Blutsystem entlassen, was einer ‚innerlichen Vergiftung‘ gleichkommt.

Daher BITTE im Katzenhaushalt NIEMALS Fenster auf Kipp stellen! Man kann gar nicht weit genug um die Ecke denken um sämtliche Gründe für das Durchqueren eines Kippfensters zu ergründen bzw. vorauszusehen.

Schon mal DANKE im Namen der Katzen…

Im Falle eines Falles aber auf jeden Fall UMGEHEND zum Tierarzt – notfalls auch nachts! Auch wenn von außen keine Verletzungen o.ä. ersichtlich sind können dennoch ein Schock, ein reitender Thrombus an der Aortenaufzweigung oder andere Komplikationen bestehen.

Wenn man eine akut im Fenster festhängende Katze, die vor Schmerzen schreit, befreien möchte, sollte man tunlichst dicke Handschuhe tragen oder sich anderweitig schützen. Es tut auch nichts zur Sache ob es das eigene Tier ist oder nicht! Die Tiere wollen um jeden Preis aus der Situation flüchten und beißen daher in ihrer blinden Panik in alles was sich ihnen nähert. Darum sollte hier der EIGENSCHUTZ bitte nicht vernachlässigt werden.

Nur in den seltensten Fällen schaffen es die meist vollkommen entkräfteten Tiere eigenständig aus ihrer misslichen Lage. Dann ist dies i.d.R. an mehr oder minder gelähmten Hintergliedmaßen ersichtlich, wobei natürlich DIFFERENTIALDIAGNOSEN wie Autounfall o.ä. Traumata denkbar sind.

Eine PROGNOSE lässt sich im Einzelfall nur vage abschätzen, da meist unklar ist wie lange das Tier im Fenster festhing. Aber als Faustregel gilt: je länger die Katze vergeblich versucht hat sich zu befreien, desto schwerwiegender die Verletzungen. In Einzelfällen kann sich die beinahe immer bestehende QUERSCHNITTSLÄHMUNG erst nach Monaten bessern oder gar dauerhaft bleiben.