ANTON (* 01/2020)
Anton stammt aus einem Animal Hoarding-Fall, bei dem wir mitgeholfen haben, 29 Katzen zu sichern. Aus einem Leben in Dreck, Elend und Verwahrlosung ging es ins Tierheim. Anton litt an einer eitrigen Ohrentzündung, die sich bereits bis ins Mittelohr gezogen hatte, außerdem hatte er Ohrtumore, die operiert werden mussten. Aufgrund des lange Zeit unbehandelten Katzenschnupfens ist er fast erblindet, seine Augen zeigen dauerhafte Schädigungen, die sich nicht mehr zurückbilden.
Leider ist es damit noch nicht genug, denn durch die anhaltende Ohrentzündung, die früher auch nie behandelt wurde, hat Anton bleibende, neurologische Schäden. Er zeigt „Kopfnicken“ und „scannt“ den Raum auf und ab (Pendelbewegungen mit dem Kopf), vor allem wenn er aufgeregt ist. Anton hat trotzdem gelernt, sich in seiner gewohnten Umgebung sehr gut zurecht zu finden, ist aber natürlich nicht immer der geschickteste Kater. Schön, daß Anton nun bei uns sein darf.
BELLA (* 03/09)
Bella wurde auf der Straße angefahren, sie litt unter einem doppelten Hüftbruch und einem Schwanzabriss. Sie wurde operiert und mußte wochenlang im Käfig ruhig gehalten werden. Nach ihrer Genesung und mit etlichen Platten und Schrauben versehen, hatte sie das große Glück, auf einen tollen Platz übersiedeln zu können. Leider hat dort die Harmonie mit den vorhandenen Katzen nicht gepasst und so musste Bella zurück zu uns..
Bella war eine unserer sehr erfahrenen Blutspenderinnen, ist aber nun schon in "Pension".
CARL (* 01/14)
Carl ist der Bruder von unserer Ida aus einem Kastrationsprojekt. Carl ist sehr schüchtern und verschreckt, was darauf hinweist, dass er wahrscheinlich schon viel durchgemacht hat. Ganz langsam
taut er nun auf und zeigt sich auch schon für ein schönes Foto.
Carl leidet an Arthrosen im Beinchen.
DESI (*01/2010)
Desi´s Frauchen ist verstorben. So wurde die hübsche Fellnase weiterhin beim Haus gefüttert doch dann wurde es kalt und nach einer guten Lösung für Desi gesucht. Desi wollte eher bei Nachbarn einziehen und war dort nicht erwünscht. Ihr Bruder Maxi war ebenfalls bei uns (leider ist er schon im Katzenhimmel) und so wurden wir um die Aufnahme der entzückenden Seniorin gebeten. Desi hat noch ein ungeklärtes Fellproblem und muß sich erst einmal an die vielen Kumpels und Kumpelinnen gewöhnen - aber sie hat hier alle Zeit der Welt..
DIDI (*01/2019)
Didi wurde uns als Notfall gemeldet, er hat sich in einer Gartenhütte einer lieben Dame verschanzt. Diese sah, daß er eine große Wunde am Beinchen hatte. Didi´s Vorderbein konnte in Folge leider
nicht mehr gerettet werden, zu lange mußte der scheue Bub mit dem kaputten Beinchen durch den Ort laufen, um Hilfe zu erhalten. Das entzückende Dreibeinchen hat sich nach einer längeren
Genesungsphase gut eingelebt und darf daher bei uns bleiben, damit ihm nie wieder etwas Schlimmes widerfährt.
DOTTI (* 01/13)
Dotti´s Geschichte, kurz erzählt. Dotti hatte wohl einen heftigen Autounfall, vermutlich wurde sie einige Meter noch mitgeschleift, da sie schwere Abschürfungen an den Hinterpfoten hat. Weitere
Verletzungen: einen komplizierten Trümmerbruch im rechten Hinterbeinchen und eine riesige Bauchwunde. Dotti´s Besitzer (sie hiess da noch Maunzi) hat sie mit der Forderung nach Euthanasie in der
TK abgegeben. Selbstverständlich hat sich die TK geweigert, eine Abgabeerklärung gefordert, Maunzi in Dotti umbenannt, einen Fix Ex verpasst und die Bauchwunde versorgt. Der Anfrage an uns, ev.
Dotti auf Pflege zu nehmen, kamen wir nach, wie kann man denn auch anders?
Dotti war eine erfahrene Blutspendekatze, ist aber nun schon in Pension, da sie an einer Schilddrüsenüberfunktion leidet.
FERDINAND (*01/2020)
Ferdinand lag schwer verletzt in einem Straßengraben und maunzte um sein Leben - das war sein Glück, daß er dadurch gehört und und gemeldet wurde. Offenbar wollte jemand Ferdinand töten, bei
Schulter und Hals war eine handgroße Wunde mit einem geraden Schnitt, der auch seine Muskeln durchtrennte. Aber wir kämpfen um und mit Ferdinand - täglicher Wundverbandswechsel sowie mittlerweile
3 OPs weiter ist das Loch sauber und kleiner, aber immer noch pfirsichgroß - aufgegeben wird nicht. Ferdinand war ein Streuner und wird aber nie wieder auf die Straße müssen - das versprechen
wir!
GERTRUDE (*01/2006)
Gertrude stammt aus einem unserer Kastrationsprojekte. Der Landwirt verstorben, der Erbe will die Katzen loswerden - eh der Klassiker. Die anderen Katzen gehen in einen Reitstall, aber für
Gertrude ist das mit 20 Jahren keine Option mehr - daher ist sie zu uns gekommen und soll ihre Pension hier genießen.
GUGLHUPF (*01/09)
Dieses traurige Häufchen Elend ist die entzückende Guglhupf. Sie ist bei uns im Dauerpfleglingszuhause eingezogen - unfreiwillig. Ihr Menschenpapa ist alt und krank und wünschte sich, daß seine
zwei geliebten Katzen in Sicherheit sind, damit er in Ruhe gehen kann. So war das heute Schritt 1 einer sehr traurigen Mission. Guglhupf, eine Seniorin mit sicher schon über 16 Jahren, ist
verzweifelt und ich hoffe und bete, daß sie sich hier einleben kann und irgendwann merkt, daß vielleicht nicht ganz so übel ist, wie es sich zur Zeit für sie anfühlt. Ich werde alles dafür geben.
Mit der anderen Katzendame Glucksi warten wir noch ein bisschen...
HANNA (* 02/17)
Hanna hatte einen schlimmen Autounfall und wurde Gott sei Dank von einem tierlieben Bauern gefunden. Er hat uns rasch verständigt. Seitdem ist Hanna bei uns. Mit einem Beckenbruch und einer Femurkopfzertrümmerung hat sie eingecheckt. Der Beckenbruch ist mit Käfigruhe konservativ zusammengewachsen. Das Beinchen musste sie wieder langsam zu belasten beginnen. Mittlerweile kommt sie mit ihrem Handicap gut zurecht, wird aber nie wieder ungesichert hinaus können und hat damit ihren Meldezettel ausgefüllt.
HEDWIG (* 01/2011)
Hedwig wurde in einem sehr schlechten Zustand gefunden und ins Tierheim gebracht. Dort wurde sich bestens gekümmert, nur die Wackelei und das Umfallen ist der alten Hedwig geblieben, weswegen ein
Gnadenplatz gesucht wurde. Grund genug für uns, Ömchen Hedwig zu uns zu holen, wo sie eine letzte schöne Zeit verbringen wird können.
HENRY
Wie geht es aus, wenn Mamidings gefragt wird, ob sie den einen oder den anderen Kater aufnehmen kann? Richtig!
In einem Korb Thomas O`Malley, im anderen Korb Henry (eh. Graphit), ein herzliches Willkommen im Dauerpfleglingszuhause.
Henry ist auch schon ein älteres Streunerkatzenmodell mit einigen schwierigeren Baustellen wie Bluthochdruck, erhöhte Werte der Nieren, Schilddrüse und Leber, einer Anämie und entzündete Ohrengewächse. Mit einem Sack voll Medikamente und den besten Wünschen wurde er aus dem Die Gute Tat - Tierheim Dechanthof in unsere Obhut entlassen. Ob das nun Wochen oder Monate werden - wir werden uns sehr bemühen, Henrys Zeit so schön wie möglich zu gestalten.
HERBERT (* 08/2012)
Herbert wurde mit zwei anderen Katzen von seiner Familie nach deren Wegzug einfach sich selbst überlassen und das im Winter. Das Trio suchte Schutz und Futter beim Nachbarn, der uns zu Hilfe holte. Die beiden größeren Katzen kamen auf einen Platz nach Wien, nur Herbert blieb hier... Herbert ist sehr verschmust und genießt es, am Bauch gestreichelt zu werden. Herbert wurde im Zuge einer Bauchspeicheldrüsenentzündung FelV positiv getestet.
HOKI
Hoki wurde von seiner Familie, als er krank wurde, einfach auf die Straße gesetzt und blieb dort sitzen. Obfrau Reni hat das einige Tage beobachtet und den Buben dann zu uns geholt - blutiger
Durchfall, unkastriert, voller Parasiten. Ein Bild des Jammers. Mittlerweile hat sich Hoki gut erholt und genießt das Rundumservice. Auf uns kann sich Hoki immer verlassen.
IDA (* 07/15)
Ida stammt aus einem Kastrationsprojekt und ist die Schwester von unserem scheuen Carl. Ida ist ein Wirbelwind. Und gefräßig ist sie auch. Ida ist eine ausgesprochen nette Katze, jedoch
entscheidet bei ihr auch die Sympathie.
Auch Ida ist eine erfahrene Blutspendekatze.
JANOSCH (* 01/2016)
Janosch stammt aus einem Animal Hoarding-Fall. Janosch ist klein wie ein Kitten. Er hatte wohl als solches einen Schlaganfall und wurde daher auch nicht kastriert. Janosch´s rechtes Augerl schaut auch nicht so top aus. Im Zuge der Kastration wurden hier Verklebungen entfernt. Janosch ist ein so liebenswerter, kleiner Kerl, spielt mit jedem Fuzzerl, was er finden kann und fühlt sich hier recht zu Hause. Er will jeden zum Freund. Im Winter sitzt Janosch ununterbrochen auf der Heizung, viel zu lange mußte er auf Wärme verzichten.
KUNI (* 01/2014)
Kuni, ein Streunerkater fiel auf, da er am Hinterteil nackig wurde und komisch ging (das Schrumpfauge hat er schon, seit wir ihn kennen, also rund 6 Jahre). GsD tappte er rasch in die Falle. Erst
haben wir einen Unfall oder ähnliches befürchtet, aber: Kuni war derart hochgradig verfloht, so etwas haben wir noch kaum gesehen. Kuni wurde regelrecht zerfressen, er hat am ganzen Körper
immense Krusten und ist stark anämisch, richtiggehend ausgezuzzelt. Noch dazu leidet er unter einer Allergie, mit der richtigen Dosis Kortison haben wir diese aber dz. gut im Griff. Deswegen hat
Kuni bei uns den Meldezettel ausgefüllt - niemals mehr soll er so verwahrlosen!
EURE GROSSOHRIGKEIT LAURENTIO VON UND ZU FLATTERMANN (*01/17)
Laurentio lief mit einem Hinkebeinchen sicher 1,5 Wochen im Ort umher. Seine Besitzerin wusste davon, hat ihm aber nicht geholfen. Eine liebe Nachbarin informierte uns. Nachdem die von uns
gebrachten Schmerzmittel nicht halfen, fuhren wir mit Laurentio in die Tierklinik, das Beinchen war komplett durchgebrochen. Eine sehr langwierige und kostenintensive Behandlung wurde von uns
übernommen und die Besitzerin wegen Tierquälerei angezeigt. Wir haben von ihr bis zum heutigen Tag nichts gehört. Lauri ist ein entzückender OKH, sensibel, sozial und verschmust. Er fühlt sich
wohl bei uns und kann darauf vertrauen, daß er nie wieder im Stich gelassen wird.
LEVI (* 01/2013)
Levi lief wochenlang auf einer stark befahrenen Stadtausfahrtsstraße herum und suchte Sicherheit in einer der Erdgeschoßwohnung einer großen Wohnhausanlage. Die dort lebende Katze war darüber nicht erfreut. Deshalb haben wir den Buben gesichert. Nicht auszudenken, wie gefährlich er "gelebt" hat. Levi ist taub und war schlimm verwahrlost - ein Besitzer konnte nicht eruiert werden. Levi braucht noch länger, um sich zu erholen, weswegen wir ihn in unsere Mitte der Dauerpfleglinge aufgenommen haben.
MIMI
Wie unfair kann das Leben sein
Vor einigen Tagen hatten wir eine Anfrage, ob wir zwei "bald-Waisen-Katzen" aufnehmen. Der Anrufer, ein sehr junger und sehr verzweifelter Mann, dessen Mutter mit Mitte 50 im Sterben liegt. Er selbst hat sich noch nicht im Leben etabliert, arbeitet in Deutschland und wollte nur, daß seine Mama noch erfährt, daß es den Katzen gut geht. So sind die 8jährige Mimi (rot) mit Diabetes und der 17jährige Rocco (tiger) mit Unsauberkeitsproblem zu uns gezogen. Nun sitzen zwei völlig verstörte und verängstigte Wesen bei uns, die alles verloren haben. Wir hoffen, daß sie bald erkennen, daß auch wir nur ihr Bestes wollen.
MIO (* 03/2025)
Unser Parvo-Survival-Kater, der kleine Mio! Mio stammt aus einem abgeschlossenen Animal Hoarding-Fall und brachte so allerlei unnötiges Zeugs auf die Pflegestelle mit wie eben Parvovirose, Giardien und Kryptorchismus (nur ein Hoden außen liegend). Der arme Kater mußte daher viele Wochen isoliert leben und hat nur in Überkleidung vermummte Menschen gesehen. Nach der 3. Impfung können wir diese Maßnahmen lockern. Mio ist immer noch ängstlich, will aber nur eines: spielen. Er ist ein drolliger, kleiner Kerl, der nicht mehr in den Dreck zurück muß.
NORBERT (* 01/2019)
Norbert wurde völlig entkräftet und mit massiven Augerl- und Ohrenproblemen bei einem Reitstall aufgefunden. Monatelang versuchten wir, mittels Operationen, Tupfern, AB, etc. seine Probleme in den Griff zu bekommen - leider ohne Erfolg. Da die Vermittlungschancen dadurch ohnehin sinken und die weitere Behandlung lebenslang andauern wird, ist Norbert nun zur bunten Dauerpfleglingsbande gezogen und fühlt sich schon nach einem Tag "wie zu Hause".
OTTI (* 01/2021)
Otti stammt aus einem unserer Kastrationsprojekte. Sie wurde schwer verletzt gemeldet, leider waren die Verletzungen jedoch schon sicher etliche Wochen oder sogar Monate alt. Ottis Bauchdecke ist komplett zerfetzt gewesen und auch ihr Beinchen hat etwas abbekommen. Otti muß so etwas nie wieder erleben und bleibt daher nun bei uns im gesicherten Bereich.
ROCCO
Wie unfair kann das Leben sein
Vor einigen Tagen hatten wir eine Anfrage, ob wir zwei "bald-Waisen-Katzen" aufnehmen. Der Anrufer, ein sehr junger und sehr verzweifelter Mann, dessen Mutter mit Mitte 50 im Sterben liegt. Er selbst hat sich noch nicht im Leben etabliert, arbeitet in Deutschland und wollte nur, daß seine Mama noch erfährt, daß es den Katzen gut geht. So sind die 7jährige Mimi (rot) mit Diabetes und der 17jährige Rocco (tiger) mit Unsauberkeitsproblem zu uns gezogen. Nun sitzen zwei völlig verstörte und verängstigte Wesen bei uns, die alles verloren haben. Wir hoffen, daß sie bald erkennen, daß auch wir nur ihr Bestes wollen.
PELE (* 01/2022)
Pele lief mutterseelenalleine bei der stark befahrenen Umfahrungsstraße herum und dockte danach bei der Futterstelle vor dem Haus der Dauerpfleglinge an. Flugs wurde er eingefangen. Pele war völlig ausgehungert und unterkühlt. Niemand vermisste ihn. Die ersten Tage sehr scheu, hat er Tag für Tag seine Angst verloren und reiht sich mangels Platzangeboten in die bunte Bande der Dauerpfleglinge sein. Seine Freunde sind jetzt schon Norbert und Janosch.
SEBASTIAN (* 01/2018)
Sebastian tauchte bei einer unserer Streunerkatzenfutterstellen auf, erst wurde er nur kastriert und wieder hingebracht, doch nach drei Monaten ging er abermals in die Falle; diesmal aber mit zwei diagonal abgetrennten Beinchen. Sebastian ist ein Kämpfer, er zeigt uns jeden Tag, daß ein Zwei-Bein-Katzi kein Handicap ist, denn er ist schneller in Haus und Garten unterwegs als so manch anderer. Sebastian bekam im Mai 2020 eine Prothese fürs Hinterbeinchen. Unter dem Synonym "Seberl" schreibt er ab und zu Posts auf unserer Facebookseite.
SERAFINA (* 01/2010)
Serafina tauchte bei einer privaten Futterstelle auf und ging nicht mehr weg. Die Dame wollte jedoch, daß Serafina stantepede von uns abgeholt wird. So haben wir die arg verfilzte Langhaarkatze mit einem Ohrentumor abgeholt und erfahren, daß sie bereits sicher 15 Jahre alt ist. Der Knubbel hinter dem Ohr entpuppte sich als Fibrosarkom. Daher darf Serafina bei uns bleiben und muß sich nie wieder in der Kälte herumschlagen und um Futter sorgen.
THOMAS O´MALLEY
Thomas wurde als Streuner schon lange in der Ortschaft gesehen und negiert. Erst als es ihm sehr schlecht ging, reagierten die Leute und brachten ihn ins Tierheim. Dort gabs eine Reihe von
Untersuchungen, um zu finden, was Thomas fehlte. Thomas hat Diabetes. Seit er gezielt behandelt wird, geht es ihm schon um einiges besser. Thomas ist also zu uns gezogen, da wir schon ein
bisschen Erfahrung mit Zuckerkatzen haben und freuen uns auf eine lange Zeit mit dem entzückenden, alten Kater.
TIGER (* 01/2006)
Mit 18 Jahren auf der Straße gelandet
Das ist Tiger, Tiger hatte eine Familie, der die Tierliebe zu Kopf stieg. Irgendwann wurde es Tiger zu Hause zu viel und er wanderte im Dorf umher, war auf Futterreste angewiesen, die ihm alte Leute vor die Tür stellten. Nach einer Beschlagnahmung von über 70 Tieren (meist Reptilien) im Haus der Familie blieb Tiger weiterhin auf der Straße, weil niemand von ihm wusste und da gabs für mich kein Halten mehr. Tiger kam zu uns und er genießt jeden Tag. Mag nicht einmal in den Garten gehen. Er liegt gerne am Fenster und freut sich, daß es ständig was zum Mampfen gibt. So einfach kann man einen alten Kater glücklich machen. Ich hoffe, daß er bei uns bleiben darf, verdient hätte er es sich allemal. Darum einmal ein vorsichtiges: herzlich willkommen im Dauerpfleglingszuhause, Tiger!
TIGER
Tiger lebt seit Oktober 2025 bei uns; er hat wohl eine Besitzerin, die sich aber derzeit nicht um ihn kümmern kann; Tiger wurde mehrmals hin- und hergeschoben, letztlich ist er in Wien entlaufen
und vor ein Auto gekommen. Ein schwieriger Beinbruch war die Folge. Wir haben Tiger nicht im Stich gelassen, alle sämtlichen Tierarztkosten (inkl. OP) bezahlt und pflegen ihn seitdem. Leider hat
der fesche Bub Dauerdurchfall und nimmt so gar nichts zu. Sonst aber fühlt er sich mittlerweile sehr wohl bei uns und wir hoffen, daß die Dame sich dazu entschließen kann, zu Tigers Wohle auf ihn
zu verzichten.
WALLY (*01/2020)
Wally stammt aus einem unserer Kastrationsprojekte. Sie wurde geborgen und blutete aus der Scheide - akute Fehlgeburt. Daher wurde sie umgehend kastriert und auch eines ihrer Augerln war
irreparabel kaputt und mußte entfernt werden. Die Genesungsphase verlief sehr schwierig und langwierig. Daher haben wir uns entschlossen, daß Wally hier bleiben darf - in einem sicheren Bereich.
Die hübsche, zarte Katze fühlt sich schon jetzt bei uns sehr wohl.
WUSCHEL (*01/2010)
Wuschel war eine typische Bauernhofkatze. Gut, daß wir dort kastrieren durften. Wuschel litt danach aber unter einem Plattenepithelkarzinom an den Ohren, welches wir operieren haben lassen. Beim zweiten Mal war es wirklich schon 1 Sekunde vor 12 und so blieb Wuschel zur Nachsorge länger im Dauerpfleglingzuhause - so lange daß sich die Mamidings ja nicht mehr trennen wollte. Daher darf nun die entzückende Ein-Ohr-Katze für immer bei uns bleiben.